Strobl fordert mehr finanzielle Mittel für Cyberabwehr

Der Heilbronner Stimme [1] und dem Südkurier gegenüber forderte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am vergangenen Samstag wegen der angeblich zunehmenden Gefahr von Cyberattacken mehr finanzielle Mittel für die Cyberabwehr. Das Land müsse „klotzen und nicht kleckern.“

Wie bereits in meiner Rede im Landtag und einer anschließenden Pressemitteilung Anfang März festgehalten unterstützen die AfD-Fraktion und ich selbstverständlich sämtliche Maßnahmen, die dazu geeignet sind, unser Land für ein Jahrhundert zu rüsten, in dem hybride Kriegsführung längst zur neuen Normalität geworden ist! [2]

Aber wer, wie der Innenminister eine Cybersicherheitsagentur aufbaut und dafür die besten Köpfe rekrutieren will, der wird das nicht schaffen, indem er nur Gehälter zahlt, die sich selbst für sehr erfahrene Fachleute unterhalb des durchschnittlichen Grundgehaltes eines IT-Berufsanfängers in der freien Wirtschaft bewegen!

Wenn das nicht geändert wird, muss man die Cybersicherheitsagentur rückabwickeln und die entsprechenden Aufträge an qualifizierte Firmen vergeben, die auch in der Lage sind, branchenübliche Gehälter zu bezahlen.

Alles dazwischen ist weder Fisch noch Fleisch und im besten Fall Steuergeldverschwendung, im schlimmsten Fall aber vor allem eine Einladung an virtuelle Angreifer aus aller Welt!

Quelle:
[1] https://www.stimme.de/ueberregional/baden-wuerttemberg/nachrichten/strobl-fordert-mehr-geld-fuer-cyberabwehr-art-4615677 🔗
[2] https://www.daniel-lindenschmid.de/landesregierung-laesst-bei-cybersicherheit-konsequenz-vermissen/ 🔗

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