Corona-Unruhen in Städten Baden-Württembergs: AfD-Politiker fordert sofortige Öffnung des Nachtlebens

Stuttgart, 08.06.2021. Angesichts sich häufender Meldungen über kleinere nächtliche Ausschreitungen, zuletzt unter anderem in Tübingen, Ravensburg und Stuttgart, fordert der Innen- und Jugendpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag, Daniel Lindenschmid, Konsequenzen.

„Nach rund einem Jahr der Unfreiheit wollen junge Menschen spätestens jetzt endlich wieder ein normales Leben führen. Weltfremde Corona-Regeln, Alkohol- und Aufenthaltsverbote zu bestimmten Uhrzeiten und an bestimmten Orten können dieses nachvollziehbare Bedürfnis nicht dauerhaft unterdrücken“, so Lindenschmid. „Da braucht man sich nicht wundern, wenn insbesondere die sogenannte Stuttgarter Party-Szene randaliert.“

Die Bedingungen, unter denen bereits die Gastronomie öffnen durfte, seien problemlos auch auf das Nachtleben anwendbar, so Lindenschmid. „Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, Diskotheken und Clubs weiterhin geschlossen zu halten und damit die Lunte am sozialen Pulverfass, zusehends weiter abbrennen zu lassen. Dass insbesondere junge Menschen aus Kulturkreisen, denen es oft schwerfällt, unsere Regeln zu beachten, hier erneut auf Polizisten losgingen, kann leider nicht wirklich überraschen.“ Diese Attacken seien absolut verwerflich und müssten juristisch aufgearbeitet werden, so Lindenschmid weiter: „Ein solches Fehlverhalten ist weder durch eine unsinnige Politik zu rechtfertigen, für deren Umsetzung die Polizei nun einmal herangezogen wird, noch durch mangelnde Integration. Ich hoffe aber auch, dass die Regierenden erkennen, dass ihre Politik nicht nur wirtschaftlich ruinös, sondern auch gesellschaftlich gefährlich ist.“

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