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Auflagen-Wirrwarr in Freiburg: Glasfaser-Ausbau kommt wegen Bürokratie-Irrsinn nicht voran

Stuttgart/Freiburg, 20.01.2022. In Freiburg im Breisgau stockt der Ausbau des Glasfaser-Netzes aufgrund bürokratischer Auflagen und fehlender Genehmigungen. Der digitalpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Daniel Lindenschmid, reagiert darauf mit Unverständnis.

„Um Baumwurzeln zu schützen, sollte die Telekom die für schnelles Internet nötigen Kabelstränge nach dem Willen des Gartenamtes am besten im Zickzack-Kurs verlegen. Da das zu aufwändig und zu teuer wäre und außerdem vom Tiefbauamt wiederum untersagt wurde, zog man ein Verlegen in sogenannter Mindertiefe in Betracht, also 40 statt 60 Zentimeter unter der Oberfläche“, erklärt Lindenschmid. Dazu allerdings fehlt die Genehmigung der Stadt. Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass eine Regelung existiert, der zufolge in Freiburg pro Baukolonne und Tag nur eine Grube von maximal 50 Metern Länge ausgehoben werden darf, obwohl deutlich mehr möglich wäre. Das führt dazu, dass ab 50 Metern eine neue Grube geöffnet werden muss – allerdings erst, wenn die alte wieder geschlossen ist.

„Dieses Sammelsurium an Absurditäten zeigt beispielhaft, warum Baden-Württemberg und Deutschland in Sachen Digitalisierung hinterherhinken: Wir leisten uns Baumbeauftragte, aber keine Entbürokratisierung. Ohne eine große Entrümpelungsaktion – nicht nur in diesem Bereich, sondern beispielsweise auch im Steuerrecht – werden wir aber als Zukunftsstandort nicht attraktiv werden. Daran ändern auch unsinnige ‚The Länd‘-Kampagnen nichts, die zweistellige Millionenbeträge verschlingen, bloß um unser Ländle international der Lächerlichkeit preiszugeben“, so Lindenschmid abschließend.

Quelle: https://www.telekom.com/de/blog/netz/artikel/glasfaser-ausbau-vollgas-mit-bremse-644362

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