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Angriffe auf Polizeibeamte: Mehrheit der Stuttgarter Mai-Randalierer hat keine deutsche Staatsbürgerschaft

Stuttgart, 14.07.2021. Infolge der Krawalle an der Stuttgarter Freitreppe Ende Mai wurden bislang 18 Tatverdächtige ermittelt, denen verbale oder körperliche Attacken auf Polizeibeamte vorgeworfen werden. Davon besitzt eine Mehrheit nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.

Wie die Landesregierung auf Anfrage des Innen- und Jugendpolitischen Sprechers der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Daniel Lindenschmid, mitteilte, besitzen acht der 18 Tatverdächtigen die deutsche Staatsangehörigkeit. Jeweils zwei Tatverdächtige besitzen die türkische und algerische Staatsangehörigkeit, jeweils ein Tatverdächtiger die afghanische, irakische, italienische, portugiesische und syrische Staatsbürgerschaft. Die Staatsangehörigkeit eines Tatverdächtigen ist ungeklärt.

„Zwar handelt es sich um eine Momentaufnahme und Tatverdächtige sind noch keine überführten Täter, aber wie schon bei der Krawallnacht im Jahr 2020 zeigt sich, dass Personen mit Migrationshintergrund bei den Vorfällen in Stuttgart eine überproportional große Rolle spielen. Diesen Aspekt gilt es in der öffentlichen Debatte ebenso zu berücksichtigen wie die Tatsache, dass das de facto weiterhin geschlossene Nachtleben das Risiko der Entstehung solcher Eskalationen erhöht“, bewertet Lindenschmid das Ergebnis seiner Anfrage.

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